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Jugendfeuerwehr Langerfeld

Großes Jubiläum in 2012: 25 Jahre Jugendfeuerwehr Nord-Ost (heute JF Langerfeld)

Gründungsmitglieder 1987

Siebte Jugendfeuerwehr gegründet

So lautete die Überschrift des Berichtes in der WZ vom 13.07.1987. Was war passiert? Ein Tag vorher, am 12.07.1987 wurde die siebte Jugendfeuerwehr (JF) in Wuppertal als "Jugendfeuerwehr Nord-Ost" gegründet. 12 Gründungsmitglieder hatte die neue Gruppe, von denen einige noch heute in den aktiven Einheiten sind. Die Gründungsmitglieder kamen aus den Stadtbezirken Ehrenberg, Langerfeld und Nächstebreck. Nach mehrfachen Umbenennungen heißt sie heute "JF E.Lan." Die Nächstebrecker gründeten aufgrund des großen Zuspruchs im April 1999 eine eigene JF.

Die Jugendfeuerwehr führte bis heute sehr viele Aktionen wie Zeltlager, Fahrten (wie z.B. nach Berlin), Wupperreinigungen oder Sommerfreizeiten durch. Der Dienst der JF besteht aus 50% Feuerwehrdienst und 50% Jugendarbeit. Im Mai 1997 bekam die JF und die aktiven Einheiten Ehrenberg und Langerfeld im Stadtteil Langerfeld ein neues Gerätehaus. Leider sind die Übungsbedingungen hier nicht so ideal wie in der alten Unterkunft in der Schule Ehrenberg. Auch können wir unser “Schätzchen” am neuen Standort nicht mehr einsetzen. Unser “Schätzchen” ist ein alter Trecker mit einem Tragkraftspritzenanhänger (TSA), den die Jugendgruppe selbst in den Sommerferien restauriert hat. Da aber der Trecker auf dem Ehrenberg steht, und die Fahrt vom neuen Standort dorthin recht weit ist, ist der “Einsatz” mit dem TSA für die Jugendgruppe leider nicht mehr gegeben. Dafür übt die JF mit den Feuerwehrfahrzeugen der aktiven Einheiten.

Bei der Eröffnung der neuen Feuerwache "Am Timpen" 1997 übernahm die Jugendgruppe eine Patenschaft für ein Waisenhaus in der Ukraine. In Anwesenheit des Botschafters der Ukraine wurde die Urkunde übergeben. Die Jugendlichen sammeln Sachspenden wie Kleidung oder Spielzeug. Regelmäßig werden diese dann mit einem Konvoi zum Waisenhaus in die Ukraine gebracht.

Des weiteren haben fast alle Mitglieder der Jugendgruppe die Leistungsspange der Jugendfeuerwehr erworben. Hierzu müssen feuerwehrtechnische Übungen und theoretisches Wissen erbracht werden. Zusätzlich sind sportliche Aufgaben zu bewältigen. Bewertet wird immer die ganze Gruppe, und nicht der Einzelne. Bisher fuhr die Gruppe immer mit bestandener Prüfung zurück. Das dies auch in Zukunft so bleibt, ist nicht zuletzt ein großer Verdienst derjenigen aktiven Kameraden, die sich intensiv um die Jugendfeuerwehr kümmern.

 

                   

 

Jahresbericht 2011

Mitgliederzahlen

Am 12. Januar starteten wir mit 21 Jugendlichen in das Berichtsjahr 2011, darunter waren 3 Mädchen. Von den 21 Jugendlichen hat uns während des Jahres leider ein Mitglied aufgrund W ohnortwechsel verlassen. Wir konnten uns aber auch über 4 neue Mitglieder freuen. Zum Jahresende besteht die Jugendfeuerwehr nun aus 22 Jungen und 2 Mädchen. Zum Anfang des Jahres werden uns leider Maurice Flasche und Domenic Busch verlassen, allerdings ist dies auch ein Erfolg unserer Arbeit, da beide in Zukunft den aktiven Einsatzdienst der FF Langerfeld unterstützen werden. Die nächsten Neuaufnahmen sind auch schon geplant, so dass wir unsere Warteliste etwas abbauen können.

Dienststunden – und Inhalte

Insgesamt leisteten die Jugendlichen bei 37 regulären und 23 Sonderdiensten 3.712 Stunden, womit wir noch einmal 368 Stunden zum Vorjahr zugelegt haben. Dabei gehen 1.425 Stunden auf das Konto unseres Pfingstzeltlagers. Die Dienste teilten sich auch in diesem Jahr in feuerwehrtechnische Ausbildung und die allgemeine, bzw. freie Jugendarbeit auf, wobei darauf geachtet wird, dass beides im Gleichgewicht liegt.

Zur feuerwehrtechnischen Ausbildung gehört:

  • Fahrzeug- und Gerätekunde
  • Knoten und Stiche
  • Unterricht zu verschiedenen Themen wie „Gefahren an der Einsatzstelle“, Technische Hilfeleistung“, „Brandlehre“ mit Experimenten und Vorführung, Funken, Schlauchkunde
  • Besichtigung Atemschutzstrecke
  • Vorgehen bei Atemschutzeinsätzen
  • Die Gruppe im Löschangriff nach der FwDV 3

Zur allgemeinen bzw. freien Jugendarbeit gehörten Dienstinhalte, wie zum Beispiel:

  • DVD-Abend
  • Sport- und Spielabende
  • Gruppenabende
  • Schnitzeljagd im Wald
  • Kochen, Grillen
  • Backen
  • Wasserspiele
  • Zeltlager

 

Zeltlager

Nach einem riesen Erfolg des Pfingstzeltlagers in Wunstorf letzten Jahres, musste die Aktion natürlich wiederholt werden. Dieses Mal hieß es allerdings „Reif für die Insel“, denn wir sind der Einladung aus Steinhude auf die Badeinsel gefolgt und nahmen dort vom 10.-13.06.2011 an dem Pfingstzeltlager teil. So erlebten wir an 4 Tagen viel Spaß im und am Steinhuder Meer. Der erste Abend begann gleich mit einer Bootstour über das „Meer“ und einer langen Wanderung zurück. Mit Lagerfeuerabenden, einem Orientierungsmarsch, Wasserspielen, Baden im Meer, einem Völkerballturnier und vielen anderen Aktivitäten kam mal wieder keine Langeweile auf. Die Einladung für das Zeltlager 2012 liegt auch schon wieder im Briefkasten.

Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen dieser Veranstaltungen möchten wir die Möglichkeit nutzen, unsere Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Einige hiervon waren:

  • Unterstützung des Bezirksverein Heckinghausen beim Bleicherfest. Dort haben wir die Verkehrs- und Rettungswege für die Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst freigehalten.
  • Teilnahme an der Gedenkveranstaltung des KZ Kemna
  • Teilnahme am Tag der offenen Tür des Löschzugs
  • Teilnahme am Volkstrauertag
  • Begleitung von zwei Martinsumzügen
  • Kinderbetreuung bei der Adventsveranstaltung vom
  • Autohaus Schramm
  • Sonderdienste

Sonderdienste

Neben dem regulären Dienst und der schon genannten Öffentlichkeitsarbeit können wir jedes Jahr noch eine Vielzahl anderer Sonderdienste verzeichnen. Dabei soll natürlich der Spaß im Vordergrund stehen. In diesem Jahr sind einige große Aktivitäten zu nennen.

Leistungsspange

In der ersten Jahreshälfte lag für unsere Gruppe 1 die Leistungsspange im Mittelpunkt. Bevor wir zusammen mit der JF Ronsdorf am 09.07 .2011 nach Düsseldorf zur Abnahme der Leistungsspange fahren konnten, mussten viele Dienste zum Üben geopfert werden. Aber nicht nur der normale Mittwochsdienst, sondern auch viele eingeschobene Sonderdienste am Wochenende oder auch zusätzlich in der Woche wurden zum Üben des Löschangriffs, Kugelstoßen, für den Staffellauf und eine Schnelligkeitsübung genutzt. Das viele Üben und lernen hat sich am Ende bezahlt gemacht, so konnte in Düsseldorf allen unserer 9 Teilnehmer die Leistungsspange überreicht werden.

 

Phantasialand

Am 08.10.2011 haben wir mit 12 Jugendlichen und 2 Betreuern am diesjährigen Aktionstag der JF-NRW im Phantasialand teilgenommen. Früh morgens ging es mit mehreren Bussen und fast allen Jugendfeuerwehren aus Wuppertal nach Brühl in das Phantasialand. Bei nicht ganz so gutem Wetter hatten wir wieder jede Menge Spaß, da konnte auch der ein oder andere Regenschauer nichts dran ändern.

 

Sommerferienprogramm

Damit die Sommerferien für die daheim gebliebenen nicht allzu langweilig werden, haben wir uns auch zwei Aktionen für die Ferienzeit ausgedacht. Als erstes sind wir mit einer kleinen Gruppe nach Velbert gefahren und haben dort den Waldkletterpark unsicher gemacht. Dort konnte jeder sein Können in über 10 Metern Höhe auf den 4 verschiedenen Adventure Parcours zeigen. Ein besonderer Nervenkitzel kam bei dem Tarzansprung aus 9 Metern Höhe in ein 12 Meter entferntes Netz auf. Unseren zweiten Tag verbrachten wir mit den Jugendlichen auf dem Übungsgelände des THW in Ronsdorf. Dort wurden sie mit einem richtigen Feuer zum Löschen überrascht und konnten ihr gelerntes Können zeigen. Begeisterte Kinder und lächelnde Gesichter konnten auch an diesem Tag nicht von dem anhaltenden Regen vertrieben werden.

 

Großübung der JF Wuppertal

„200 „Einsatzkräfte“ meistern die dritte Großübung der Jugendfeuerwehr“ hieß die Schlagzeile am 23.10.2011. Nach den erfolgreichen Tagen 2007 und 2009, hat nun 2011 die 3. Großübung der JF Wuppertal stattgefunden. Wie auch 2009, mussten die Jugendlichen mehrere Einsatzszenarien, die im Bereich Schöller/Dornap aufgebaut waren, abarbeiten. Dieses Jahr hatten wir Einsätze die von einer alltäglichen Ölspur, über ein verletztes Kind unter einer Flussbrücke, einem Verkehrsunfall bis hin zu einem Feuer auf einem Industriegelände führten.

 

Weihnachtsfeier

Unseren Jahresabschlussdienst verbrachten wir im Dönberger Rainbowpark, wo wir 4 Bowlingbahnen in Beschlag genommen haben. Viel Spaß hatten wir vor allem, als fast einer der Bildschirme von der Decke fiel, die eine oder andere Bowlingkugel in die falsche Richtung flog oder wir bei dem ein oder anderen Strike direkt das ganze Center davon informierten. Alles in allem ein gelungener Jahresabschluss.

 

Betreuerteam

Jugendfeuerwehrwart und Stellvertreter wurden im Berichtsjahr von bis zu 3 Betreuern sowie einigen Helfern unterstützt. Seitens des Betreuerteams wurden dieses Jahr 156 Stundenmehr geleistet als im letzten Jahr und somit kommen wir auf insgesamt 1.732 Stunden für die Vorbereitung und Durchführung von Diensten und Fahrten, die allgemeine Verwaltung und Sitzungen auf verschiedenen Ebenen sowie für Fortbildungen in der Jugendarbeit. Hier ist nebenbei an zu merken, dass alle Betreuer diese Stunden noch neben ihrem normalen Feuerwehrdienst leisten.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei meinem Team, der Wehrführung, Irmgard und Rolf Wallbrecher, und allen anderen Helfern, die immer wiederkurzfristig einspringen konnten, für die Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit bedanken. Ich möchte mich dieses Mal auch namentlich bei Jochen van Elsen für die langjährige Unterstützung und dafür, dass er immer noch die Kasse der Jugendfeuerwehr betreut, bedanken.

 

Allen Unterstützern der Jugendfeuerwehr ein herzliches Dankeschön und eine hoffentlich gute Zusammenarbeit in 2012.

Nils Haeder

 

 

Bilder:

Jahresbericht 2007Ein Bericht von Wolfgang Nolzen und Nils Haeder

Das Jahr 2007 begann für die Jugendfeuerwehr schon arbeitsreicher als je zuvor. Hier stand schon fest, dass das Jubiläum zum 20jährigen Bestehen unserer Jugendfeuerwehr ansteht…

Jahreshauptversammlung

Am 27.01.2007 fand die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Langerfeld statt. Als Gäste waren unsere Löschzugführung, die Löschzugführerin von Beyenburg, sowie dessen Jugendwart und der Jugendwart von Nächstebreck anwesend. Die Versammlung konnte nach Feststellung der anwesenden Jugendlichen starten und hat folgende Beschlüsse gefasst:

Die Kasse der Jugendfeuerwehr wurde durch die Kassenprüfer geprüft und für ordnungsgemäß befunden. Dem Kassierer wurde Entlastung erteilt. Als Jugendgruppenleiter wurde Michael Giebel gewählt, als stellv. Jugendgruppenleiterin wurde Jenny Horn gewählt, als Hauptkassierer wurde Jochen van Elsen im Amt bestätigt, als Gruppenkassiererin wurde Katharina Figge gewählt, als Kassenprüfer wurden Sabrina Mellinghaus und Marcel Horn gewählt und als Schriftwart wurde Domenic Busch gewählt. Der neu eingeführte Fairness-Wanderpokal wurde an Patrick Timmler verliehen! Der Beitragssatz beträgt ab sofort 12,00 € im Jahr.

Schlittschuhlaufen

Durch den Wunsch mehr Sport mit Spass zu haben, entstand die Idee mal was anderes zu tun. Als Möglichkeit ergab sich hier durch Kontakte der Familie Horn in Benrath in der Eissporthalle Schlittschuh zu laufen. Die Idee war so gut, dass alle Mitglieder und Betreuer dafür waren. Am 31. März war es dann soweit. Mit einem MTW und zwei Pkw erreichten wir um 10.00 Uhr morgens die Eisporthalle. Nach Erhalten der Schlittschuhe gab es kaum noch Halten für die Jugendlichen. Doch oh Wunder, das Laufen auf dem Eis war gar nicht so einfach und so mancher landete erstmal auf dem Hintern. Doch unsere Jugendfeuerwehr, wäre nicht die Jugendfeuerwehr Langerfeld, wenn sie dass nicht hinkriegen würde. Durch unermüdlichen Willen und mit Unterstützung von erfahrenen Läufern gelang es schließlich, das Laufen fast perfekt hin zu bekommen. Nach 2 Stunden auf dem Eis, ging es zur ersten kleineren Pause, bei der sich gestärkt wurde. Um dann anschließend für eine weitere Stunde auf dem Eis zu verbringen. Danach wurde die Rückreise angetreten und es hat allen gefallen. Wir werden dieses bestimmt noch mal wiederholen. Den Fahrern hat es auch gefallen, besonders die Rückfahrt, da war es doch plötzlich in den Fahrzeugen fast völlig still!

Veränderungen

Auch bei einer Jugendfeuerwehr gibt es schon mal Veränderungen, so standen die Betreuer Jan Felix Piasecki und Volker Pieper nicht mehr zur Verfügung und auch Michael Giebel musste sich für seine Prüfung zurückziehen. Nils Haeder und Miriam Pohlmann kamen neu hinzu und Jenny Horn musste nun den Posten als Gruppenleiterin übernehmen. Alle 3 machen ihre Arbeit gut.

Vorbereitungstreffen zur Gedenkveranstaltung am KZ-Kemna

Am 28.04.07 trafen sich die Jugendfeuerwehren Wuppertals zum Vorbereitungstreffen der Jugendlichen für die Gedenkveranstaltung am KZ Kemna auf der Feuerwache 1. Hier waren Jugendliche aus unserer Jugendfeuerwehr ab 14 Jahren mit Betreuern beteiligt. Dabei galt es die Ereignisse der NS-Zeit aufzuarbeiten und für die Jugendlichen verständlich zu machen.

Rhein-Fire 12.05.07

Am 12.05.2007 fand in Düsseldorf das Footballspiel Rheinfire Düsseldorf gegen Frankfurt Galaxy statt. Hier nahmen insgesamt 150 Teilnehmer aus Wuppertal teil, darunter auch unsere Jugendfeuerwehr. Insgesamt waren dort 2.780 Teilnehmer aus ganz NRW vertreten.  Die Kosten für die Karten übernahm die JF-Wuppertal. Es gab ein tolles Rahmen-Programm, der Hin- und Rückweg erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sehr zum Leidwesen einiger Eltern, da die Kids erst nach Mitternacht in Oberbarmen eintrafen. Leider war dies erstmal die letzte Veranstaltung, da sich die Football-Liga auflöste.

Feuerwehrmann Sam-Aktion 02.06.07

Durch die Bundesjugendfeuerwehr und der Kaufhof-Galeria kam es bundesweit zu einer Aktion. Es folgte nach Erhalt dieser Mail sofort Kontakt zwischen dem Kaufhof und der jeweiligen Jugendfeuerwehr. Der Grund war die Verkaufsaktion des Feuerwehrmanns ''Sam'', einer englischen Kindersendung. Nach anfänglichen Bedenken von verschiedenen Seiten der Rechtmäßigkeit, wurde Dank der Unterstützung der Kaufhof-Galeria Wuppertal, der Leitung der Feuerwehr und dem Rechtsamt der Stadt Wuppertal, die Aktion unter dem Prolog gestellt „Wir sammeln für die Ausrüstung des Baby-Notarzt-Wagens ''. Somit war die Rechtsmäßigkeit der Aktion für Wuppertal gegeben. Die Aktion fand am 02.06.2007 statt. Die Jugendfeuerwehr Langerfeld hat sich hier mit anderen Jungendfeuerwehren bei der Veranstaltung auf dem Terrassendeck des Kaufhofs eingebracht und viel Lob dafür bekommen. Hier zeigten sich die Fähigkeiten der neuen Jugend-Gruppenleiterrin Jenny Horn. Die gute Atmosphäre, das schöne Wetter und die tolle Verpflegung des Kaufhofs hat einiges dazu beigetragen. Auch Super-RTL und die örtliche Presse waren anwesend.

Zeltlager 08.06 – 10.06.07

Bereits im Oktober des letzten Jahres war für die Jugendfeuerwehr Langerfeld, der Startschuss zur Vorbereitung eines Zeltlagers zum 20 -jährigen Bestehen unserer Jugendfeuerwehr gefallen. Nach ersten Sondierungsgesprächen mit anderen Jubilaren der Jugendfeuerwehren Wuppertals, wurde ein Zeltlager ins Auge gefasst. So beteiligten sich die JF Hahnerberg (30 Jahre), JF Ost (Linde/Beyenburg 20 Jahre) und die JF Uellendahl (15 Jahre). Die Jugendfeuerwehr Cronenberg (35 Jahre) lehnte eine Beteiligung aber grundsätzlich ab. Als Termin konnte der 08.06-10.06.2007 ins Auge gefasst werden und der Zeltplatz am Spielplatzhaus Rebkotten geplant werden. Dank einer guten und intensiven Planung, fand das Zeltlager wie geplant statt. Im Vorfeld der Planungen wurde ein Werbelogo des Stadtmarketing „Wuppertal, keiner wie wir“ in „Feurig, keiner wie wir“ umgeändert und als festes Logo für die Jugendfeuerwehren eingetragen! Dadurch wurde allen Teilnehmern des Zeltlagers ein T-Shirt mit diesem Logo überreicht, egal ob Teilnehmer oder Gast. Danken können wir dafür der Jugendfeuerwehr-Pressereferentin Frauke Aretz (JF Uellendahl). Als Jugendfeuerwehren waren anwesend: Nächstebreck , FHW, Ost, Ronsdorf, West, Hahnerberg, Uellendahl und natürlich Langerfeld . Als Gäste die Jugendfeuerwehren von: Bröhl, Diemelstadt-Rhoden, Westerland auf Sylt. Insgesamt waren 205 Teilnehmer anwesend! Während des Zeltlagers fand die Jugendflamme 1 statt, an der sich auch unsere Gäste beteiligten. Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung. Stephan Burkhard von der Feuerwehr-Unfallkasse kam zum Zeltlager und brachte Baseball-caps der FUK für alle Beteiligten mit. Das Zeltlager hat ihm so gut gefallen, dass er in der Zeitung ''Der Feuerwehrmann'' einen tollen Bericht über uns geschrieben hat. Lagerspiele und eine Wanderung mit Prüfungen fanden ebenfalls statt und wurden anschließend mit Pokalen geehrt. Was wäre aber ein Zeltlager ohne Highlight's?! Das 1. Highlight kam in Form einer Veranstaltung im Cinemaxx daher. Hier konnten alle Teilnehmer einen Film auf Einladung des Cinemaxx sehen! Das Problem bestand nur darin, wie kriegen wir die Teilnehmer dahin? Nun, ganz einfach: mit 3 Gelenkbussen der Stadtwerke Wuppertal, die uns kostenlos, nach Rücksprache mit dem OB Herrn Jung zur Verfügung gestellt wurden!!! Hier gilt der besondere Dank, Herrn OB Jung und Herrn Wolf der WSW. Das 2. Highlight war am Samstag die Anwesenheit unseres Oberbürgermeister Herr Peter Jung am Zeltlager, der es sich trotz aller Termine nicht nehmen ließ zu kommen. Bei seinem Besuch nahm er die Auszeichnung der Jugendflamme 1, in Verbindung mit dem Geschäftführer der freiwilligen Feuerwehr Herrn Axel Friess und dem Leiter der Feuerwehr Herrn Siegfried Brütsch vor. Auch waren als Gäste die  Löschzugführer anwesend, ebenfalls der stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Rassek und der Notfallseelsoger Gerd Dittscheidt. Für das leibliche Wohl sorgte der Versorgungszug der FF Wuppertal! Das Zeltlager schloss am Sonntagvormittag mit der Vergabe der Pokale und des Abbaus der Zelte. Ich möchte mich hier persönlich bei Nils Haeder, Miriam Pohlmann, Karl Grünewald und Benjamin Thuro für die tolle Vertretung während des Zeltlagers als ich mich ins Krankenhaus begeben musste, bedanken. Ein weiterer Dank gilt hier den Aktiven des Löschzug Langerfelds  für die Unterstützung, sowohl beim Aufbau, Nachtwache und Abbau, sowie auch bei dem Planungsteam des Jubiläumszeltlagers. Dieses Zeltlager ist hervorragend gelungen und hat dank Zuschüssen und Werbegeldern, sowie der Beteiligung anderer Jugendfeuerwehren es ermöglicht, dass keiner der teilnehmenden Jugendlichen dafür bezahlen musste und somit kostenlos war. Aber unsere Jugendfeuerwehrkasse weißt dadurch natürlich ein Loch auf, allerdings hält es sich noch im Rahmen. Wir werden es schon wieder stopfen!

Gedenkveranstaltung am KZ Kemna

Am 16.06.07 fand am KZ Kemna die diesjährige Gedenkveranstaltung statt. Diese stand dieses Jahr unter der Ausrichtung der Jugendfeuerwehren Wuppertals. In der Vorbereitungsphase fanden viele Sitzungen, auch unter der Beteiligung der Jugendfeuerwehr Langerfeld statt. Bei der Gedenkveranstaltung nahm unsere Jugendfeuerwehr mit der Unterstützung von aktiven Kameraden teil und zeigten auf eindrucksvolle Weise mit anderen Jugendverbänden und dem Jugendring, dass hier kein Platz für rechtradikales und menschenverachtendes Gedankengut ist! Auch die Rede durch den stellv. Stadt-Jugendfeuerwehrwart stellte dieses klar.

Bleicherfest 24.06.07

Hier wurden alle Jugendlichen im Laufe des Tages an der Wache Waldeckstraße eingesetzt. Der Grund war die Absperrung des Vorplatzes  für die Ausfahrt von Fahrzeugen für Rettungs- und Brandeinsätze. Dieses wurde hervorragend durch die Jugendfeuerwehr geleistet. Leider gab es mal wieder Personen, die sich nicht daran gehalten haben und unbelehrbar waren.

Sommerferien

Wer glaubt, das unsere Jugendfeuerwehr Pause macht, wird hier eines Besseren belehrt.

Dank Miriam Pohlmann und Nils Haeder, wurde ein Ferienprogramm aufgelegt. So gab es Radtouren, ein Besuch des Zoos, mit einer anschließenden Wasserschlacht, Sport usw. Das Ferienprogramm wurde mit viel Spaß angenommen, auch wenn das Wetter nicht immer so mitmachte, wie wir wollten.

Tag der offen Tür 17./18.08.07

Wieder einmal fand unser großer „Tag der offenen Tür“ statt. Dieser wurde schon im Vorfeld lange vorbereitet. Es musste sich ein Programm von allen ausgedacht und eine Einteilung für den Tag angefertigt werden. Dieses Jahr wurde wieder eine Kinderolympiade mit neuen Komponenten veranstaltet. Die Preise hierfür wurden uns von der Galeria Kaufhof zur Verfügung gestellt. Aber auch die Eltern wurden nicht außer Acht gelassen, sie durften sich auch tatkräftig an „unserem“ Tag einbringen. Dazu wurde vorher schon ein Elternabend einberufen. Am Ende einigte man sich darauf, dass die Eltern für die Jugendfeuerwehr Waffeln backen sowie Kaffee und Kuchen verkaufen sollen. Besonders der Waffelverkauf wurde gerne angenommen und soll auch beim nächsten Mal wiederholt werden. Bei der Kinderolympiade gab es für die Kleinen eine Menge Spaß, dies führte von Geschicklichkeitsspielen über Schlauchkegeln bis hin zu Wasserspielen. Zwischendurch musste die Olympiade unterbrochen werden, da die Jugendfeuerwehr für alle Gäste eine Übung vorführte. Das Thema war „Technische Hilfe“, hierbei wurde eine eingeklemmte Person unter einem Auto befreit und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen versorgt. Ein besonderer Dank soll an dieser Stelle noch einmal den Eltern gelten, sie haben uns tatkräftig an dem Tag unterstützt und auch den Waffelteig und Kuchen gespendet. Das Geld aus dem Verkauf kam der Jugendfeuerwehr Langerfeld zugute. Ein solch toller Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Besuch der Pferde und Hunde-Messe in Dortmund

Die Jugendfeuerwehr Langerfeld hat über Miriam Pohlmann Karten für die Pferde und Hunde-Messe in Dortmund von Pedigree gesponsert bekommen. Wir trafen uns Sonntag Morgen an der Wache und fuhren leider nicht mit allen Jugendlichen in Richtung Dortmund. Dort angekommen wurde erstmal der Stand von Pedigree aufgesucht, um sich für die Karten zu bedanken. Dann teilten sich die Jugendlichen in Gruppen auf und zogen alleine über die Messe. Hierbei konnten auch verschiedene Hunde- und Pferdeshows angesehen werden. Es hat allen Mitgefahrenen sehr gefallen. Eine Anekdote zum Schluss: Es wurde drauf geachtet, dass jeder sein Ticket und Geld mit hatte, nur ein Betreuer, der noch jemanden auf seinem Ticket mitnehmen wollte, stellte beim Einsteigen in den Bus fest, dass er sein Ticket und Geld vergessen hatte. Er durfte aber trotzdem mit.........

Stadtjugendfeuerwehrtag und Jugendflamme 2

Am 13.10.2007 fand die Jugenflamme 2 statt. Ausrichter war die Jugendfeuerwehr Dönberg. Es begann mit dem sportlichen Teil auf dem Sportplatz Hardenberg in Uellendahl. Hier musste ein Staffellauf von 400 Metern getätigt werden. Es waren 60 Teilnehmer am Start, darunter 16 Jugendliche aus Langerfeld. Als „Staffelstab“ wurde ein American Football verwendet. Danach wurde an der Wache Dönberg die feuerwehrtechnischen Prüfungen abgenommen. Es wurde folgendes geprüft: Auffinden eines Hydranten und dessen Inbetriebnahme, Vornahme eines provisorischen Wasserwerfers von der Fahrzeugpumpe über den Verteiler und die Erklärung von 6 unterschiedlichen Feuerwehrgeräten von unseren Ausbildungsfahrzeugen. Am Ende der Veranstaltung fand der Stadtjugendfeuerwehrtag statt, an dem alle Jugendlichen die

Jugendflamme 2 verliehen bekommen haben. Das Prüfungsergebnis war überwiegend eine „2“. Beim Stadtjugendfeuerwehrtag fand die Wahl des Stadtjugend-feuerwehrwartes und seiner zwei Stellvertreter statt. Jede Jugendfeuerwehr hatte 5 Stimmen. Da 10 von 11 Jugendfeuerwehren anwesend waren, war die Wahl rechtskräftig. Es wurden Wolfgang Nolzen zum Stadtjugendfeuerwehrwart und Stefan Rassek, sowie Daniel Rupp zum Stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt. Alle 16 Teilnehmer der Jugendfeuerwehr Langerfeld konnten am Ende stolz ihre Jugendflamme 2 aus den Händen des Sprechers der Freiwilligen Feuerwehr und des Leiters der Feuerwehr entgegen nehmen.

Grossübung der Jugendfeuerwehren

Am Sonntag den 22. Oktober 2007 fand auf dem ehemaligen Kasernengelände am Schliemannweg die erste gemeinsame Großübung aller Jugendfeuerwehren Wuppertals, Solingen und Remscheid statt. Dank des neuen Besitzers wurde uns das gesamte Gelände für Übungen zur Verfügung gestellt. Es gab 13 verschiedene Szenarien, die den Jugendlichen und Betreuern einiges abverlangte. Darunter war auch mit einem außer Kontrolle geratenes Lagerfeuer eine „Heißlage“. Die Übung begann nach einem gemeinsamen Frühstück. Es wurden die Kräfte nach Meldung am ELW (Einsatzleitwagen) entsprechend den jeweiligen Lagen, zur Freude der Kids mit Sonderrechten eingesetzt. Nach dem Abarbeiten der verschiedenen Einsätze wurde der Sammelplatz wieder angefahren und die Kräfte unter neuer Zusammensetzung zu einem anderen Szenario geschickt. Zur Mittagszeit konnten sich alle zusammen ein wenig ausruhen und einen kleinen Snack zu sich nehmen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit ca. 170 Teilnehmern wurde die Übung fortgesetzt. Am Nachmittag fuhren alle mit einer großen Zufriedenheit wieder nach Hause, in der Hoffnung diese Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen. Die Führung der Feuerwehr und die Löschzugführer haben sich das Spektakel auch mit großem Interesse angesehen. Auch die örtliche Presse aus Wuppertal, Solingen und Remscheid war vor Ort und hat einen Bericht über uns in den Zeitungen gebracht. Ein besonderer Dank gilt allen Aktiven und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Langerfeld, für ihr persönliches Einbringen in die Übungen.

Martinszug 08.11.07

Die Jugendfeuerwehr war bei dem Martinszug an der Schule Windhorststr. beteiligt.

Der Martinszug und die Kapelle wurden von den Jugendlichen mit Fackeln begleitet. Wie immer endete dieser Zug auf dem Schulhof mit einem Martinsfeuer. Anschließend gab es Weckmänner für die Jugendlichen.

Volkstrauertag 18.11.07

Hier war zum ersten Mal die Jugendfeuerwehr mit Mitgliedern ab 13 Jahren beteiligt. Sie hat sich vorbildlich verhalten und die Jugendlichen trugen auch den Kranz des Löschzuges.

Hochzeiten

Es fanden zwei Hochzeiten im Laufe des Jahres statt, an denen sich unsere Jugendfeuerwehr mit allen Jugendlichen beteiligte und Spalier stand. Es handelte sich um die Hochzeiten von Karsten Storb und Stefan Klünder.

Schnitzeljagd

Zum Jahresende hin sollte noch einmal etwas Abwechselung in den Dienstplan kommen und so haben wir uns für einen alten Klassiker entschieden, der viel Spaß macht und auch bei den Jugendlichen gut an kam – Wir veranstalteten eine Schnitzeljagd. Es wurden zwei Gruppen gebildet, die erste lief vor und verteilte „wild“ in ganz Langerfeld Pfeile auf den Straßen. Die zweite Gruppe folgte kurze Zeit später und versuchte den Pfeilen zu folgen, was nicht immer ganz einfach war. Schließlich konnte die erste Gruppe auf dem Spielplatz an der Leihbuschstr. gestellt werden. Den Rückweg traten wir alle gemeinsam an. Um auch diesen nicht zu kurz werden zu lassen, begaben wir uns auf den „dunklen Pfad“ durch den Wald. Der Abend wurde mit Kartoffelsalat und Frikadellen beendet.

Adventswochenende Autohaus Schramm

Wie jedes Jahr fand am 1. Adventswochenende wieder die Weihnachtsausstellung bei dem Autohaus Schramm statt. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich an beiden Tagen mit verschiedenen Spielen zur Kinderbelustigung. Alle Jugendlichen waren zu unterschiedlichen Zeiten eingeteilt, damit nicht jeder sein ganzes Wochenende opfern musste.

Weihnachtsfeier

Der diesjährige Jahresabschluss begann morgens mit einer weiteren Fahrt nach Benrath zum Schlittschuhlaufen. Hier wollen wir Stafan Klünder danken, der uns mit einem Linienbus der Firma Klingenfuß zur Eishalle und zurück fuhr. Es hat wieder allen, wie schon zum Jahresbeginn, riesigen Spaß gemacht. Bis auf ein paar Ausnahmen von kleineren Blessuren konnten wir alle wieder heile nach Hause bringen . Am Abend fand dann unsere Weihnachtsfeier in der Wache Langerfeld statt. Das Buffet wurde von den Jugendlichen ganz alleine organisiert und war sehr lecker. Unsere eingeladenen Gäste waren zahlreich erschienen, darunter befanden sich auch unsere Löschzugführung und der Geschäftsführer der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal. Nach dem Essen begann die Weihnachtsfeier mit einer Überraschung für die Betreuer; plötzlich klopfte es an der Tür....... Die Jugendlichen hatten für die Betreuer den Weihnachtsmann kommen lassen, damit auch sie mal was zuhören kriegten. Aber nach einem Gedicht haben dann doch alle ein kleines Geschenk bekommen. Dann erfolgte die Bescherung für die Gäste und Jugendlichen. Der Abend fand einen gemütlichen Ausklang mit gemeinsamen Spielen. Wir ihr seht, haben wir dieses Jahr eine Menge zu tun gehabt. Es war ein erfolgreiches Jahr für die Jugendfeuerwehr Langerfeld, die mit 11 neuen Jugendlichen jetzt auf eine erfreuliche Stärke von 29 Mitgliedern angewachsen ist, darunter sind auch 11 Mädchen. Dieser große Zuwachs war auch der Grund, warum wir zum Jahresende noch 12 neue Spinde und eine neue komplette Bestuhlung für den Jugendraum bekommen haben. Für das nächste Jahr haben wir uns auch wieder viel vorgenommen.

 

Jahresbericht 2006Ein Bericht von Patrick Timmler, stellvertretender Jugendgruppenleiter

Wie in den vorangegangenen Jahren, möchte ich über den Verlauf des Jahres 2006 der JF berichten.

Jahreshauptversammlung

Auf der Jahreshauptversammlung im letzten Jahr waren zahlreiche Gäste geladen, u.a. die Zugführung, vertreten durch Karl Grünewald und André Schiffers. Zu Beginn gab es wieder die notwendigen Neuwahlen, die endgültigen Aufnahmen in die Jugendfeuerwehr, sowie die Entlastung des Kassierers nach vorheriger Kassenprüfung und die Bekanntgabe unserer von da an in Kraft tretenden Verhaltensregeln während des Dienstes. Bei den Wahlen gab es eigentlich keine überraschenden Ergebnisse: Christopher Klünder wurde als Jugendgruppenleiter einstimmig gewählt. Seinen Stellvertreter, Patrick Timmler, stellten die Jugendlichen und wählten ihn ebenso einstimmig. Als Beitragskassierer wurde Sven Timmler gewählt. Der Kassenwart der Jugendkasse wurde wie im letzten Jahr Jochen van Elsen. Katharina Figge und Nadine Biebighäuser wurden als Kassenprüfer gewählt. Schriftführer wurde Sascha Mitzinger.

Gemeinschaftliche Ereignisse:

Bleicherfest

Wie jedes Jahr besuchten alle Jugendfeuerwehrangehörigen das Bleicherfest in Heckinghausen und wurden in Gruppen in der Waldeckstraße direkt an der Feuer- und Rettungswache Barmen zu Absperrmaßnahmen eingesetzt, wobei die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mittels Absperrband einen Abfahrtsweg für die Einsatzfahrzeuge frei machen sollten. Wir wurden freundlich von Herrn Brütsch, dem Leiter der Feuerwehr Wuppertal, begrüßt. Abends kamen wir erschöpft wieder zum Gerätehaus und bekamen von Irmgard erst einmal eine kleine Stärkung.

Besuch beim KZ-Mahnmal Kemna

Auch letztes Jahr hat der Jugendring Wuppertal zu einer Gedenkveranstaltung am ehemaligen KZ-Kemna zusammengerufen, um die leider schon fast in Vergessenheit geratenen Ereignisse des 2. Weltkrieges noch einmal wieder zu spiegeln, um sich ein Bild der damaligen Situation machen zu können. Auch hier waren wir wieder mit einer kleinen Gruppe von Jugendfeuerwehrangehörigen zusammen mit der JF Nächstebreck vertreten. Im Jahr 2007 wird dieser Termin von der Stadt-Jugendfeuerwehr gestaltet. Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Abschlussfest der 4. Klasse unseres Kameraden Lukas Vormstein. Dabei konnten wir der Öffentlichkeit die gute Teamarbeit unserer Jugendfeuerwehr näher bringen. Außerdem wurden das Verhältnis und der Zusammenhalt der beiden Jugendgruppen gestärkt.

50 Jahre Stadt-Jugendring

An diesem Tag stellten sich die verschiedenen Organisationen des Stadt-Jugendrings der Öffentlichkeit vor. Die Jugendlichen der JF Langerfeld besuchten die Jubiläumsfeier des Jugendrings und trafen sogar alte Bekannte wieder: Günther Schmalenbeck, ein alter Jugendfeuerwehrwart der JF-E.La.N., war ebenfalls anwesend. Anschließend besuchten wir die Sommerfeste der Löschzüge Uellendahl und Linde. An beiden Orten war die Verpflegung, wie immer, hervorragend.

Sommerfest der Gerda Klingenfuß GmbH

Am frühen Vormittag begaben wir uns zum Gerätehaus und fuhren zum Betriebshof der Gerda Klingenfuß GmbH in Velbert, um sie bei ihrem Sommerfest zu unterstützen. Wir betreuten eine Kinderolympiade mit Dosenwerfen und einem Spritzenhaus, an dem die kleinen Kinder üben konnten, wie man „richtig“ ein Feuer löscht. Am frühen Nachmittag verließen wir den Hof und fuhren wieder in Richtung Gerätehaus Langerfeld.

 Fahrt in den Heidepark Soltau

Nach langer Planung konnte die JF Langerfeld auf die lang ersehnte Tour gehen, mit dem Ziel Soltau und dem dortigen Heidepark. Am zweiten Septemberwochenende trafen wir uns am Abend vor dem Abreisetag in unserem Gerätehaus zusammen mit den Jugendlichen des Löschzuges Nächstebrecks. Wir verbrachten dort zusammen einen gemütlichen Abend und eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen war es dann soweit: Der Bus war da und alles war abfahrbereit. Volker Pieper lenkte den Bus, was für uns angenehmer war als ein unbekannter Fahrer. Auf der Reise nach Soltau besuchten wir ein paar Raststätten, um erstens zu verschnaufen, zweitens sich den Busfahrer von der anstrengenden Busfahrt ein wenig erholen zu lassen und drittens um die neuesten Witze und die heißesten Stories an den Mann zu bringen. Es wurden kleine Gruppen gebildet (auch Langerfeld und Nächstebreck gemischt), welche dann in Eigenverantwortlichkeit den Park erkunden konnten. Es waren unter anderem zwei Loopingachterbahnen, eine Kartbahn, die größte und schnellste Holzachterbahn Europas, weitere kleine Achterbahnen, Geisterbahnen, zwei bis drei Wildwasserbahnen und noch viel mehr zu bewundern. Wie sonst auch, bekamen wir zwischendurch eine reichhaltige Verpflegung gestellt, von der wirklich jeder satt wurde. Am Abend des ersten Reisetages verließen wir den Park. Am Abend erreichten wir die kleine Ortschaft Bad Fallingbostel bei Soltau, in der wir dann in einer Jugendherberge unser Nachtlager aufschlugen und den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen ließen.

Besuch im ehemaligen KZ Bergen-Belsen

Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir am nächsten Morgen mit dem Bus in Richtung Bergen-Belsen, einem ehemaligen Konzentrationslager aus der NS-Zeit. Auf dem Weg dorthin passierten wir ein noch genutztes Militärgelände, wo gemeinschaftlich europäische Streitkräfte stationiert sind. Die Stimmung war betrübt. Niemand wusste genau, was ihn in diesem ehemaligen KZ erwarten würde. Doch das Ausmaß der Zerstörung von Leben und die Größe dieser Anlage waren unglaublich. Mehrere hunderttausend Menschen wurden dort im 2. Weltkrieg von den Nationalsozialisten getötet und entweder verbrannt oder in Massengräbern bestattet. Es war ursprünglich als Kriegsgefangenenlager gedacht, wurde jedoch anschließend auch zur ethnischen Säuberung genutzt. Bei der Befreiung der Gefangenen und der Räumung des Konzentrationslagers konnte man durch die hohe Seuchengefahr nur noch die Entscheidung treffen, Massengräber auszuheben und die gefundenen Toten darin zu begraben. Auf dem Gelände waren Gedenktafeln zur Kennzeichnung der Massengräber zu sehen, welche mit Kieselsteinen versehen waren. Das Ablegen von Steinen ist ein alter jüdischer Brauch, mit dem spätere Besucher der Gedenkstätte ihrer Trauer und immerwährenden Gedenken symbolischen Ausdruck zu verleihen. Zum Schluss unseres Weges durch die alte Anlage trafen wir auf das so genannte „Haus der Stille“. Dort war eine Art Altar aufgebaut. In diesem Raum gedachten wir den verstorbenen Opfern und beteten für sie in einer ökumenischen Andacht mit Pastoralreferent (Feuerwehrseelsorger) Gerhard Dietscheid das „Vater Unser“. Am Nachmittag fuhren wir wieder nach Hause um uns von diesem Wochenende erholen zu können. Jedoch war die Stimmung sehr gedrückt, da der Schock sehr tief saß. Auf der Rückfahrt haben einige gemeinsam versucht durch Gespräche das Erlebte zu verarbeiten. Andere saßen still in Gedanken versunken auf ihren Plätzen, so dass jeder die Möglichkeit hatte auf seine eigene Weise mit den schrecklichen Eindrücken fertig zu werden.

Vorstellung der Bilder der kompletten Tour

Ein paar Betreuer der Langerfelder und Nächstebrecker Jugendfeuerwehren stellten ein Sortiment der auf der Tour geschossenen Bilder zusammen und präsentierten diese, verbunden mit diversen Kommentaren, an einem Abend kurz nach der vorhergegangenen Tour. Durch diesen Abend wurde die Kameradschaft zwischen den beiden Jugendgruppen noch mehr gestärkt und es gab uns die Möglichkeit noch einmal über die Erlebnisse zu diskutieren.

Jugendflamme 1

Am 16. September letzten Jahres war es dann wieder so weit: Die Jugendflamme 1 stand an. Eine neue Herausforderung für die etwas kleineren Jugendlichen war gegeben und sie hatten die Möglichkeit ihr Wissen in Form eines Tests zu beweisen. Diese erste Prüfung enthält das Grundwissen, das jeder Jugendfeuerwehrangehörige beherrschen muss. Es kam vor: Absetzen eines Notrufes, Ausrollen und Aufrollen eines Schlauches, Beantwortung mehrerer feuerwehrtechnischer Fragen und ein Geschicklichkeitstest. All unsere Jugendlichen bestanden diese Prüfung gut bis sehr gut und bekamen das Abzeichen der Jugendflamme 1 verliehen. An dieser Stelle ein großes Lob an alle Teilnehmer.

 Tag der offenen Tür

Am 23.09. war der Tag der offenen Tür. Am Abend vorher trafen wir uns, um den Löschzug bei Aufbauarbeiten zu unterstützen. Am Samstagmorgen um 8 Uhr begann der Dienst für die komplette Jugendfeuerwehr. Sie veranstaltete eine Kinderolympiade auf dem Schulhof der an die Wache angrenzenden Grundschule. Mit dem heißen Draht, dem Dosenwerfen, dem Spritzenhaus und einem Eierlaufparkur (jedoch mit Tennisbällen) forderten wir den Langerfelder Kindern ein wenig Konzentration und Geschicklichkeit ab.

Die Gäste konnten sich in den Aufenthaltsraum der aktiven Feuerwehrleute begeben, um sich dort am aufgebauten reichhaltigen Kuchenbuffet der Jugendfeuerwehr zu stärken. Dank der tatkräftigen Hilfe der Eltern war der Kuchenverkauf erst möglich. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen helfenden Händen.

25 Jahre Schöller-Dornap

Am 30. September fand das 25-jährige Jubiläum der JF Schöller-Dornap statt. Die JF aus Wuppertal waren eingeladen, um an einem Wettkampf der etwas größeren Art teilzunehmen. Es wurde eine Stadt-Rallye von Dornap nach Schöller veranstaltet und nach anschließender guter Verpflegung wurden die Preise durch die Stellvertreterin des Oberbürgermeisters Frau Bürgermeisterin Kaut verliehen. Unsere Jugendgruppe hat den 3. Platz in der Gesamtwertung erreicht. Zu Beginn der Rallye hatten wir uns verlaufen. Wir holten den Abstand im Verlauf wieder auf und konnten uns so wieder nach vorne arbeiten.

Großübung 28.10.2006

Der nächste Termin stand an: Eine Großübung mit den JF Ronsdorf, Ost, Remscheid, Nächstebreck und Langerfeld war von den Ronsdorfer Kameraden organisiert. Wir gingen dies auch wieder mit viel Vorfreude, viel Elan und ein wenig Nervosität an. Übungsszenario war ein Gebäudebrand mit Ausbreitung bis in den Dachstuhl hinein. Es war alles sehr realistisch, da man durch den von Knallkörpern erzeugten Lärm die Orientierung verlor und den unentwegten Einsatz einer Nebelmaschine kaum die eigene Hand vor Augen erkennen konnte. Dies gab uns die Möglichkeit erste Eindrücke einer realitätsnahen Situation im Einsatzgeschehen bei der Feuerwehr zu sammeln. Zum Glück hat es nicht wirklich gebrannt! Am späten Nachmittag nach den Aufräumarbeiten und einer kurzen Nachbesprechung fuhren wir wieder gen Heimat.

Martins Zug

Am 11. November durften die Kleinen, wie auch die Großen wieder Laternen und Fackeln tragen. Sie wurden von einer Gruppe der Langerfelder JF begleitet. Es wurden Lieder gesungen, der Sankt Martin und viele verschiedene Laternen wurden bestaunt. Am Ende des Zuges halfen wir beim Anheizen des Feuers mit den zuvor benutzten Fackeln. Zum Dank gab es für jeden einen Weckmann von der kath. Grundschule Windthorststraße.

 Weihnachtsmarkt Autohaus Schramm

Traditionell veranstaltet das Autohaus Schramm am ersten Adventswochenende einen „Weihnachtsmarkt“. Man kann Fahrräder erwerben, gebrannte Mandeln verputzen, oder ganz einfach an der Kinderolympiade der JF teilnehmen. Diese umfasste folgende Stationen: den heißen Draht, Dosenwerfen, das Spritzenhaus und ein Riech-Memory, bei dem sogar die beste Nase überlegen musste, welcher Geruch der gesuchte war.

Weihnachtsfeier

Der letzte Termin in diesem Jahr war die Weihnachtsfeier am 23.12 in unserem eigenen Hause. Es wurden folgende Gäste geladen: Die Zugführung vertreten durch Karl Grünewald und André Schiffers, Irmgard und Rolf Walbrecher als gute Seele des Hauses, der Feuerwehrseelsorger Gerhard Dietscheid, der Fotograf und Homepagedesigner Carsten Schlabach (Mitglied des Löschzuges) mit Freundin und Benjamin Thuro, ein ehemaliges Mitglied der Jugendfeuerwehr, der nun am Aktiven Dienst beteiligt ist. Endlich war es dann soweit: Essen fassen!! Es gab Schnitzel mit Pommes Frites, Salat und als Nachtisch Götterspeise mit Vanillesauce. Nach dem Essen kam das, worauf sich schon alle gefreut hatten: Die Bescherung! Es gab für jeden eine Tasse der Jugendfeuerwehr und ein Schlüsselband, auf welchem Feuerwehr steht. Vom eigens für die Betreuer angereisten Nikolaus bekamen sie eher etwas für die schlanke Linie: Jeder von ihnen durfte eine Christbaumkugel, prall gefüllt mit Pralinen und eine Packung feinste Schokolade auspacken. Wolfgang Nolzen bekam statt Schokolade ein T-Shirt mit der Aufschrift „Papa Schlumpf“… Die Gäste wurden auch nicht vergessen. Sie wurden mit weiblicher Begleitung aus den Reihen der JF von Wolfgang Nolzen beschenkt. Wohl gestärkt und noch froh über die Geschenke, kümmerten sich zwei Kameradinnen um eine Karaoke-Anlage, welche auch sofort getestet werde musste. Die Sänger und vor allem die Zuhörer hatten ihren Spaß und so verlief der Abend ganz munter. Gegen zehn Uhr war dann Schluss mit der Feierlaune. Die Jugendlichen gingen nach Hause oder wurden von ihren Eltern abgeholt und somit wurde es im Gerätehaus immer leiser.

Dienstgeschehen

In der Zeit von Ostern bis Herbst haben wir jede Woche bzw. jeden Mittwoch Dienst gehabt, wobei nur jedes zweite Mal verpflichtend war. Nach den Herbstferien bis Ostern haben wir alle zwei Wochen Dienst, da man in der dunklen und kalten Jahreszeit leider nicht allzu häufig ins Freie zum Üben fahren kann.

Abschließende Worte

Die JF Langerfeld ist stolz darauf, 22 tüchtige Kameradinnen und Kameraden zu zählen. Sie ist aufgeteilt in 8 engagierte Mädchen und 14 leistungsstarken Jungs, die jeden Dienst mit ihrem stark ausgeprägten Wissensdurst bereichern können.

 

Weihnachtsfeier 2006:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsfeier 2004:

Hier einige Bilder vom Tag der offenen Tür 2004:

Hier einige Bilder vom Tag der offenen Tür 2003:

Sie möchten mehr über die Jugendfeuerwehr in Langerfeld erfahren? Nehmen Sie doch einfach Kontakt auf:

Wolfgang Nolzen: wnolzen@t-online.de

 

 

... ein paar Infos aus den letzten Jahresberichten des Löschzuges Langerfeld

Jahresbericht 2001

Jugendfeuerwehr Elan

Die Jugendfeuerwehr Elan hat im Jahre 2001 einen Einschnitt erlebt. Die älteren Jahrgänge sind fast alle zum aktiven Dienst in den Löschzug Langerfeld übergetreten.

Die jetzige Jugendfeuerwehr setzt sich hauptsächlich aus Jugendlichen zusammen, die zwischen 10 und 14 Jahre alt sind. Das Jahr 2001 startete mit der Jahreshauptversammlung im Januar 2001. Als Jugendwart wurde Carsten Sonnenschein gewählt. Stellvertreter wurde Georgius Flores.

Neben den üblichen Diensten hatte die Jugendlichen noch weitere Aktivitäten zu erledigen. Sie waren beim Kinderfest der UNESCO auf dem Geschwister-Scholl-Platz, sowie beim Kinderfest im Zoo.

Ein Höhepunkt im Jahr 2001 war das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Hahnerberg anlässlich des 20 jährigen Bestehens. Drei Tage lang hatten die Jugendlichen ein umfangreiches Programm zu erleben. Es waren auch Jugendfeuerwehren aus anderen Städten anwesend. Leider war an allen Tagen das Wetter so schlecht, so dass die Jugendlichen in Gerätehäuser der umliegenden Feuerwehren ausweichen mussten. Aber trotzdem hat es allen viel Spaß gemacht.

An zwei Tagen waren wir beim Autohaus Schramm, bei der dortigen Adventsfeier mit einem Wurfstand vertreten. Desweiteren haben wir am Martinszug der Schule Windthorststraße teilgenommen. Auch die Weihnachtsallee sah uns im Dienst. (Bratäpfel wurden angeboten) Zum Eislaufen in der Eishalle Bochum waren wir an einem Samstag des Jahres. Es ist gar nicht so einfach, auf Schlittschuhen zu stehen.

Eine weitere Aktivität war die Teilnahme an dem neu ausgeschriebenen Leistungsabzeichen für Jugendfeuerwehren. Alle Teilnehmer haben bestanden. Gratulation!

Für das Patenwaisenhaus in der Ukraine wurde wieder ein Hilfstransport zusammengestellt und auf die Reise geschickt. Für das Jahr 2002 ist eine Begegnung mit Jugendlichen aus Brest in Russland und aus England geplant. Ein Gegenbesuch in England ist ebenfalls geplant und zwar in den Sommerferien.

Unser 15 jähriges Jubiläum wird im Jahre 2002 im kleinen Kreise gefeiert.

Zur Zeit besteht die Jugendfeuerwehr aus 15 Mitgliedern.

Ein Bericht von Joachim van Elsen 

Jahresbericht 2002

Jugendfeuerwehr Langerfeld – das Jahr des “Neubeginns”

Das Jahr 2002 stand, wie für die aktive Feuerwehr, im Zeichen des Umbruchs und Neubeginns. Zum einen wurde aus dem Namenskürzel E.Lan. das E gestrichen, so das nun die Jugendfeuerwehr “nur noch” Jugendfeuerwehr Langerfeld heißt. Zum anderen quittierte der Kamerad Günther Schmalenbeck, wie die Mehrzahl der Mitglieder des Löschzuges Ehrenberg, seinen Dienst. An dieser Stelle sei ihm nochmals für die vielen Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Ausbildung hervorragenden Nachwuchses für den aktiven Dienst gedankt.

Die Jugendfeuerwehr startete in das Jahr 2002 mit der Jahreshaupt-versammlung. Bei dieser Gelegenheit wurde der Kamerad Andrè Schiffer als Nachfolger Günther Schmalenbecks als Jugendfeuerwehrwart bekannt gegeben. Außerdem wurden Jan Felix Piasecki und Sascha Ronsdorf als Jugendwart bzw. stellv. Jugendwart gewählt. Die Mannschaftsstärke besteht nunmehr aus 15 Kameraden-/innen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren.

Unser “Tagesgeschäft” bestand in diesem Jahr aus 14-tägigen Dienst und einer Verfeinerung der bereits erworbenen Feuerwehr -Kenntnisse. Hierzu wurden im Winterhalbjahr theoretischer Unterricht und im Sommerhalbjahr praktische Übungen abgehalten.

Die erste große Aktivität des Jahres stand am 6. April an. So setzte sich der “Troß” an einem schönen Samstagnachmittag Richtung Gevelsberg in Bewegung, um im dortigen “Schwimm In” (Hallenbad) ein paar schöne Stunden zu verleben. Mehrere Rutschen, eine Gegenstromschwimmanlage sowie zahlreiche weitere Attraktionen warteten förmlich nur darauf, von uns ausprobiert, und nachher “fachkundig” beurteilt zu werden. Der kleine Imbiß am Ausgang rundete den ab.

Schon Tradition ist die aktive Teilnahme am Tag der offenen Tür der Feuerwehr Langerfeld . Wir veranstalteten eine “Kinderolympiade” und verkauften Kaffee und Kuchen. Der Erlös konnte unsere “Haushaltskasse” aufbessern.

Das nächste Highlight im Verlauf des Jahres ließ nicht sehr lange auf sich warten. So konnte, wie bereits 2001 angekündigt, das 15 -jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr in gemütlicher Runde am 15 Juli gefeiert werden. Zu diesem Anlass wurde ein Zeltlager auf der “Terrasse” des Löschzuges Langerfeld organisiert. Durch zahlreiche Helfer, an dieser Stelle sei auch ihnen mein ganz persönlicher Dank ausgedrückt, war es möglich, am Samstag Abend eine große Nachtwanderung über den Ehrenberg zu veranstalten. Bei dieser Gelegenheit konnten die Jugendlichen ihre Ausdauer und ihren Orientierungssinn unter Beweis stellen. Nach dem der Berg erklommen und die Schutzhütte am Wildgehege erreicht war, wartete eine

kleine Erfrischung auf uns. Vorher hatten sich ein paar Kameraden eine kleine Spukaktion einfallen lassen, bei der so mancher ziemlich kleinlaut wurde. Auf dem Heimweg wollte noch das beliebte Schlauchkegeln am Haus Ehrenberg bestanden werden. Als Preis winkten Süßigkeiten. Mit diesen in der Tasche ließen sich einige “Fußkranke” dann zum Gerätehaus bringen. Nur die “Härtesten unter der Sonne” nahmen den “strapaziösen” Fußweg auf sich; unter diesen aber befanden sich erstaunlicher Weise viele der “älteren” Kameraden. Die übrige Zeit des Zeltlagers wurde mit Fußballspielen, TV gucken und Quatschen verbracht, so dass am Sonntag Nachmittag 15 todmüde, aber zufriedene Jugendliche nach Hause gingen. Alles in allem also ein gelungenes Zeltlager.

Als nächstes folgten die Sommerferien, in denen einer Jugendgruppe vom Sternberg die Feuerwehr etwas näher gebracht werden konnte. Dann endlich kam der große Tag, für den wir so trainiert hatten. An einem Samstag gab es in Ronsdorf die Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit unserer Jugend unter Beweis stellen zu können. Diese wurde eindrucksvoll demonstriert und alle Angehörigen unserer Jugendfeuerwehr haben eine modifizierte Form der bereits 2001 erworbenen Jugendflamme erhalten.

In der zweiten Jahreshälfte stand ein Ausflug in den Panorama-Park im herbstlichen Sauerland an. Es wurden sämtliche Fahrgeschäfte ausprobiert. Besonders die Sommerrodelbahn hatte es verschiedenen Kameraden angetan. Manch einer schoss sogar übers Ziel bzw. die Bahn hinaus. Zur Mittagszeit konnten wir uns mit einer großen Portion Pommes und einem Schnitzel stärken. Hätte der einsetzende Regen nicht unsere Fahrten erheblich gebremst, wäre sicher so mancher “Bahnrekord” gebrochen worden. Aber so mussten wir total durchnässt die Heimfahrt antreten.

Am 23.Oktober hatten wir die Möglichkeit, einen “Funkerschnupperkurs” zu besuchen. Trotz leider nur geringer Beteiligung haben die Kameraden Karl-Heinz und Markus eine tolle Veranstaltung gemacht. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön.

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr den Martinsumzug der kath. Grundschule Windhorststraße als Fackelträger begleitet.

Am Ende des Jahres war die Jugendfeuerwehr, zusammen mit den aktiven Kräften, sowohl beim Autohaus Schramm als auch auf der Weihnachtsallee vertreten. Beim Autohaus Schramm versuchten wir uns mit einem Wurfstand und in unterstützender Tätigkeit für die “Großen”. Diese konnte wir bei der Weihnachtsallee leider nicht mehr ausführen, da uns ein neues Lebensmittel-gesetz dieses untersagte. Aber für nächstes Jahr ist wieder eine eigene Aktion in Planung. Und so haben wir das Jahr 2002 mit einer kleinen Weihnachtsfeier in den Räumlichkeiten der aktiven Feuerwehr beschlossen.

Ein Bericht von Andre Schiffers und Jan Felix Piasecki

Jahresbericht 2003

Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Langerfeld

Das Jahr 2003 war das erste komplette Jahr nach der Neustrukturierung der Jugendfeuerwehr Langerfeld. Aus dem Jahr 2002 hatten wir den guten Vorsatz, “mit Bewährten auf zu neuen Ufern” mitgebracht, und rückwirkend muss man sagen, dass uns dieses vortrefflich gelungen ist. Wir haben geschafft, dass “Schiff wieder auf Kurs” zu bringen - ohne das wir einen all zu großen Personalschwund zu beklagen hätten. Hinzukommt das wir alle zusammen, Jugendliche und Betreuer, eine ganze Menge Spass hatten und neue Erfahrungen sammeln konnten. Aber lest selbst…

Das Jahr begann mit der Jahreshauptversammlung am 09.01.2003. Es waren alle Kameraden/innen der Jugendfeuerwehr Elan, sowie der stellv. Zugführer des Löschzuges Langerfeld, Karl Grünewald, der Einladung gefolgt. So konnte die Versammlung pünktlich starten und folgende Beschlüsse fassen:

  • Als Jugendgruppenleiter wurde Jan Felix Piasecki im Amt bestätigt
  • Zum stellv. Jugendgruppenleiter wurde Benjamin Thuro gewählt
  • Als Kassierer wurde Nico Tscharke gewählt
  • Der neue Schriftführer ist Christopher Kraus
  • Als Kassenprüfer wurde Sascha Ronsdorf von der Versammlung benannt

Bis nach den Osterferien folgte dann eine Periode, in der der Unterricht in der Hauptsache aus der Vermittlung von theoretischem Wissen bestand. Dieser wurde aber immer wieder durch kleinere praxisnahe Versuche, z.B. zum Thema Funken, aufgelockert.

Dann durften wir wieder vor die Tür, und unser theoretisch gelerntes und beherrschtes Wissen endlich in die Tat umsetzen. Nach einigen Startschwierigkeiten ging es auch hier richtig zur Sache, so dass die Betreuer sich dazu entschließen konnten, die Jugendfeuerwehr Langerfeld für einen Leistungsnachweiß im Herbst anzumelden. Aber dazu später mehr…

Mitte der Jahreshälfte gab André Schiffers bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung nicht mehr den Posten des Jugendfeuerwehrwartes ausfüllen könne, da er zum stellv. Löschzugführer gewählt worden ist. Die Geschäfte des Jugendfeuerwehrwartes übertrug die Zugführung Wolfgang Nolzen.

Den ersten Höhepunkt des Jahres stellte der Besuch des Remscheider Werkzeugmuseums da. Hier konnten wir einen Ausflug in die bergische Geschichte unternehmen und anhand von einfach erklärten Beispielen und historischen Ausstellungsstücken nachvollziehen. Im Anschluss hieran konnten wir noch den Clementshammer besichtigen. Danach ging es zurück in die Wache Langerfeld. Aber nur um einmal kurz durchzuatmen, denn jetzt stand eine Übung auf dem Gelände der Firma Akzo auf dem Programm. Hier verschafften wir uns, und unseren Betreuern, eine willkommene Abkühlung bei einer Wasserschlacht. Bei Würstchen und Cola beschlossen wir den Tag in gemütliche Runde auf der Terrasse des Löschzuges Langerfeld.

Danach kamen die großen Ferien. Aber auch hier waren wir nicht untätig. Wir nutzten die Gelegenheit um unser, inzwischen traditionelles, Treffen mit den

Jugendlichen vom Sternberg stattfinden zu lassen. Hier konnten “alte” Freundschaften gepflegt und neue geknüpft werden. Außerdem stellten wir bei einer Schauübung unser Leistungsvermögen unter Beweis, und zusammen mit den Betreuern nutzen wir das Treffen um Aufklärungsarbeit über uns, aber auch über die Feuerwehr im Allgemeinen bzw. ihr Tätigkeitsspektrum zu leisten.

Als sommerliches Vergnügen zogen wir gegen Ende der Ferien auf einen Reiterhof. Dort hatten wir, in zwei Gruppen eingeteilt, die Möglichkeit eine spannende Planwagenfahrt zu erleben und danach die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Das gemeinsame Stallausmisten brachte unerwartet viel Spaß und erzeugte Gemeinschaftsgefühl. Leider hatte der Tag einen tragischen Beigeschmack, denn wir mussten eine Kameradin zur Beobachtung ins Krankenhaus bringen. Doch auch sie konnte dieses schnell wieder verlassen.

Im Herbst unternahmen wir dann zusammen mit der Jugendfeuerwehr Ost eine Fahrt ins Bobbejaan Land. Den hierfür benötigten Buss besorgte der Kamerad Stefan Klünder, und half so die Kosten für jeden von uns erschwinglich zu halten. An dieser Stelle sei ihm nochmals unser herzlichster Dank ausgesprochen. Kein Fahrgeschäft blieb unbenutzt und niemand trocken. Denn die dortige Wasserbahn machte uns allen riesig Spass und so fuhren wir, bis uns das Wasser aus den Turnschuhen in Rinnsalen lief. Bei einem kleinen Imbiss konnten wir uns stärken und kehrten in tiefer Nacht glücklich aber müde heim.

Den nächsten Höhepunkt stellte der lang ersehnte Besuch der Jugendflamme Stufe 2 da. Bei dieser Gelegenheit konnten wir unsere Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft bei Disziplinen wie einer Orientierungswanderung und schwierigen theoretischen Fragen unter Beweis stellen. Jeder Teilnehmer unserer Gruppe wurde zum Ende der Veranstaltung durch die Verleihung Jugendflamme Stufe 2 belohnt. Eine Teilnahme an bundeslandweiten Konkurrenzen ist unser nächstes großes Ziel.

Am Tag der offenen Tür organisierten wir wieder den Kaffee und Kuchen Verkauf. Außerdem haben wir mit großem Erfolg die Kinder Olympiade durchgeführt. Auch haben wir mehrere Schauübung geboten, um über den Dienst in der Jugendfeuerwehr aufzuklären. Bei dieser Gelegenheit konnten wir mehrere Interessenten vom Thema Jugendfeuerwehr begeistern.

Am Ende des Jahres folgte noch das traditionelle Begleiten des St. Martin Umzuges. Außerdem nahmen wir am Weihnachtsmarkt beim Autohaus Schramm teil. Auch dort peppten wir das Programm durch einige Schauübungen auf. 

Das Jahr haben wir mit einer Weihnachtsfeier beschlossen. Hier gab es leckere Verpflegung: Pommes und Schnitzel, ganz nach unserem Geschmack. An dieser Stelle möchten wir den “helfenden Händen” im Hintergrund ein ganz herzliches Dankeschön aussprechen. Auch der Auftritt der Band von Sascha Ronsdorf sorgte für heitere Unterhaltung.

Mit den besten Wünschen für Jahr 2004 und der Hoffnung, dass das Lesen ein wenig Spaß bereitet hat, schließen wir unseren Jahresbericht.

Jugendgruppenleiter Jan Felix Piasecki

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